Kendo   -   (Weg des Schwertes)

 

Japanische Kunst des Schwert- und Stockfechtens, es ist tief in der feudalen Tradition Japans verankert. Kendo hat seinen Ursprung im Bushido der Samurai und dem Zen Buddhismus. Es schult den Kernpunkt körperlich sowie geistig stets bereit zu sein, für das Leben und den Tod. Heute hat sich Kendo zu einer sportlichen Kunst entwickelt, bei der bestimmte durch Panzerungen geschützte Körperteile des Gegners als Angriffspunkte gelten.    

 


 

Iaido   -   (Weg des Schwertziehens)

 

Japanische Kampfkunst, die als Zwillingsbruder des Kendo gilt. Hier wird mit einem blanken Schwert gegen einen nur in der Vorstellung existierenden Gegner gekämpft. Die Kunst aus der ruhe heraus das Schwert schnell und tödlich sicher ziehen und führen zu können. Jede Form ist in 4 Abschnitte geteilt. (schnelles Ziehen (Nukitsuke), Schläge die den Gegner kampfunfähig machen oder töten (Kiritsuke), Abschlagen des Blutes (Tchiburi), Zurückführen des Schwertes (Noto). Iaido ist eine Schwertkunst, die sich nicht auf den Kampf mit der gezogenen Waffe bezieht, sondern ist eine defensive Form des Kämpfens, die bereits beginnt, wenn das Schwert noch in der Scheide ruht. Die Übungen dienen der Präzisen Waffenführung, man stellt sich vor, dass man ganz ruhig mit in der Scheide steckendem Schwert im Kniestand (Seiza) sitzt und von einem anderen mit schon gezogener Waffe angegriffen wird. Man erlernt eine schnelle (hektische) Körperbewegung, das Gemüt ist jedoch ruhig und unbewegt, dieses zusammenschmelzen vermittelt die Faszination des waren Budo.

 


 

Bo-Jitsu   -   (Kunst des Stockkampfes)

 

Japanische Kampfsportart, eine Abart des Kendo mit 1,50 bis 1.82m langen Holzstöcken (Bo-Stäbe). Es gibt verschiedene Arten von Bo-Stäben: Maru-Bo (rund), Kaku-Bo (vierkantig), Rokkaku-Bo (sechskantig), Hakkaku-Bo (achtkantig), Take-Bo (Bambus Stab). Es gibt sehr viele Arten der Anwendung in genau bestimmten Angriffs und Abwehrtechniken.

 


 

Nin-Jutsu   -   (Kunst des Versteckens)

 

Japanische Kampfsportart, agentenmäßig entwickeltes Allround Jiu-Jitsu,   alle Fertigkeiten des Spionierens und Angreifens werden ausgebildet. Entwickelt in Japan zur Bakufu-Zeit und innerhalb des Tokugama-Shogunats von 1603-1867 nach Chr. Die Schattenkrieger (Ninjas) benutzten unter anderem Waffen wie das Schwert, die Sichel Kama, Wurfsterne, Blasrohre mit denen sie kleine Pfeile abschossen es aber auch zum Atmen unter Wasser verwendeten. Sie verstanden sich ausgezeichnet in der Kunst sich unsichtbar zu machen.

 


 

Kyudo   -   (Weg der Bogenkunst)

 

Das japanische Bogenschiessen ist die älteste Kunst des Bogenduells.  Heute ist diese Kampfsportart eine mehr oder weniger zeremonielle Disziplin, die sich auf einer jahrhundertealter Bushido Tradition der feudalen Samurai aufbaut. Wichtig ist die innere und äußere Haltung, der Weg und das Ziel, das der Pfeil treffen sollte. Geschossen wird mit dem japanischen Langbogen.   

 


 

Kempo   -   (Weg der Faust)            

 

Japanischer allround Zweikampfsport. Kempo wurde 1928 von dem Japaner Muneomi Sawayama gegründet, es vereinigt die Kampftechniken des Judo, Ju-jutsu, Karate und Kung-Fu. Kempo ist abgeleitet von der chinesischen Kampfsportart Quanfa.

 


 

Sumo   -   (sich wehren)   

 

Traditioneller japanischer Ringkampf. Sumo ist ein Nationalsport, bei dem zwei fettleibige Männer in einem Kreis kämpfen und sich durch Stoß-, Schieb- und Grifftechniken versuchen aus dem Kreis zu werfen. Die Sumoringer werden Sumo-tori genannt und werden in Japan sehr verehrt. Erfolgreiche Kämpfer genießen den allerhöchsten Respekt. Es gibt 70 offizielle Techniken.

 


 

Taekwon-Do   -   (Weg mit Hand und Fuß)

 

Koreanische Kampfsportart, der größte Anteil sind Fuß- und Fußsprungtechniken, Taekwon-Do wird hauptsächlich aus Wettkampfstil praktiziert und ist sogar in der Olympiade aufgenommen worden. Neben Pflichtübung und Freikampf spielt hauptsächlich bei Prüfungen der Bruchtest eine große Rolle.

 


 

Hapkido   -   (Weg der göttlichen Vereinigung)

 

Koreanische Kampfkunst aus der Form des japanischen Aikido. Diese Kampfsportart vereinigt die Techniken des Judo, Karate und Aikido. Die drei Grundelemente des Hapkido sind: Hap (vereinigt), Ki (Vitalkraft) und Do (Weg).

 


 

Kung-Fu   -   (Harte Arbeit)

 

Chinesische Kampfkunst, entstanden unter anderem im Shaolin Kloster, bekannt durch die Nachahmungen von Tieren, Kung-Fu ist wohl die höchstentwickelte Form der Gesundheits-Gymnastik und Selbstverteidigung.

 


 

Tai-Chi-Chuan   -   (Alter Geist der Faust)

 

Chinesische Kampfkunst, Vorläufer des heutigen Kung-Fu, in China wird Tai-Chi-Chuan in großen Gruppen in Parks oft vor der Arbeit praktiziert um sich durch tägliches Dehnen geschmeidig zu machen und durch die Bewegungs-formen den Geist zu stärken.

 


 

Wing-Tsun   -   (Schöner Frühling)

 

Chinesischer Kung-Fu Stil eines ursprünglichen Geheimsystems, entwickelt im Shaolin Kloster durch die Nonne Ng Mui, dieser noch Namenlose Kampfstil wurde dann dem Mädchen Yim Wing Tsun weitergegeben. Yip Man war der Meister von Bruce Lee, dieser machte durch seine Filme Wing-Tsun in der Welt bekannt. Wing-Tsun ist dann durch Keith Kernspecht und Sifu Leung Ting zu uns nach Europa gekommen. Selbstverteidigungsform, in der man sich durch Kettenschläge auf einfachste Weise verteidigt.

 


 

Jeet-Kune-Do   -   (Weg der abfangenden Faust)

 

Chinesische Kampfkunst, die von Bruce Lee entwickelt wurde. Die Hauptelemente dieser Kampfkunst sind Wing-Tsun in Kombination mit dem Chinesischen Boxen und Karate. Jeet-Kune-Do beinhaltet keine traditionellen Rituale oder Kampfnachahmungen sondern beschränkt sich ausschließlich auf den direkten Kampf. Es wird ein Minimum von Bewegung und Kraft angestrebt um Energie zu sparen. Bruce Lee hat über seinen Tod hinaus einen unvergessenen Kampfstil entwickelt, der in die neue Zeit passt.  

 


 

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